Die vierte Gotthardkonferenz am Freitag, 23. September 2011, in Sedrun stand unter dem Motto "Von der Vision zur Umsetzung". Parlamentarier und Regierungsvertreter der vier Gotthardkantone Uri, Tessin, Wallis und Graubünden sowie zahlreiche Gemeindepräsidenten und Leistungsträger aus dem Gotthard-Raum diskutierten über nötige Voraussetzungen sowie die Rollenteilung zwischen Politik und Wirtschaft, um Visionen zur Umsetzung zu bringen. Zudem wurden die Resultate und die Erkenntnisse zum Progetto San Gottardo vorgestellt und erläutert, warum die vier Regierungen der Kantone Uri, Tessin, Wallis und Graubünden die Weiterführung des Progetto als eine Notwendigkeit für die Entwicklung des Gotthard-Raumes sehen. 

Die 2. Auflage des Sommer Gommerlaufs, dem Pendant zum Int. Gommerlauf, ging heute mit dem Sieg von Dominik Volken aus Fiesch bei den Herren und Marianne Volken aus Fiesch bei den Damen über die Bühne. Bei idealen Wetterbedingungen starteten in den verschiedenen Kategorien insgesamt 171 Läuferinnen und Läufer.

Die vier unterschiedlich langen Rundstrecken boten ein attraktives Laufsporterlebnis. Neben dem Hauptlauf über 15 Kilometer wurde auch in den Kategorien Junioren (6 km), Jugend (4 km) und Schüler (2 km/1 km) gestartet. 

Der Fiescher Dominik Volken vom Nationalen Leistungszentrum Biathlon in Brig konnte mit einer Zeit von 1:01.35,6 den Hauptlauf für sich entscheiden und holte mit dieser Zeit den Tagessieg. Sein Vorsprung auf den Zweitplazierten Bruno Bricker betrug 2.28 Minuten. Dritter wurde mit einer Zeit von 1:05.13,5 Roger Schnyder aus Leuk-Stadt. Bei den Frauen setzte sich Marianne Volken aus Fiesch mit einer Zeit von 1:06.59,8 vor Brigitte Witschi aus Steffisburg und Cornelia Berchtold aus Spiez durch.

Der Sommer Gommerlauf 2011 konnte auch in seiner 2. Auflage erfolgreich durchgeführt werden. Dies nicht zuletzt dank den Sponsoren, Raiffeisen als Hauptsponsor und der Matterhorn Gotthard Bahn, der Helvetia Versicherungen sowie der Bio-Bergkäserei Goms und den vielen Helferinnen und Helfer welche die Organisatoren tatkräftig unterstützen.

Dank der Zusammenarbeit mit Datasport konnte die Teilnehmerverwaltung und Zeitmessung optimiertund professionalisiert werden. Zu den Ranglisten!

 

An diesem Samstag 3. September 2011 ist es wieder soweit: Der Sommer Gommerlauf, das Pendant zum Int. Gommerlauf, startet nach dem Erfolg im letzten Jahr zum 2. Mal beim Nordischen Zentrum in Ulrichen. Fünfzehn abwechslungsreiche Laufkilometer laden dazu ein, die einzigartige, authentische Natur- und Kulturlandschaft des Obergoms laufend zu entdecken.

Am 1. August 2011 findet um 17.00 Uhr auf dem Gotthardpass die Teileröffnung      des Vierquellenweges statt. Sie umfasst die Wanderwegstrecke, die durch die  Kantone Uri und Tessin führt und bildet den Prolog zur offiziellen Eröffnung, die auf  den 1.August 2012 vorgesehen ist. Die Medienmitteilung finden sie hier zum Download.

 

Bildlegende:Zusammen mit dem Initiator des Vier-Quellen-Wegs Paul Dubacher (2. v. l) entüllen der Tessiner Staatsrat Norman Gobbi, der Urner Regierungsrat Josef Dittli und Franco Pedrini, Gemeindepräsident von Airolo den neuen Markierungsstein auf dem Gotthard.

Seit dem 1. Juli können Elektroautos von alpmobil in der ganzen Gotthardregion gemietet werden. Mit einer symbolischen Alpauffahrt wurde am Freitag auf dem Gotthardpass die zweite Saison gestartet. Feriengäste, Einheimische und Freunde der Elektromobilität können damit erstmals auf umweltfreundliche Art die gesamte Passlandschaft (7 Pässe) im Herzen der Alpen erkunden oder zu einem der vielfältigen touristischen Angebote in der ganzen Region fahren. Die rund 60 Elektroautos, die mit modernster Technik ausgestattet sind, werden über ein Netzwerk von Ausleihstationen und sogenannten Move Points vermietet.

Hier finden Sie die Medieneinladung für die Alpauffahrt der Elektroautos von Alpmobil am 1. Juli 2011 auf dem Gotthardpass.

Die Tourismusregion San Gottardo hat sich am 9. März an einer Pressekonferenz an der ITB Berlin, der führenden Fachmesse der internationalen Tourismus-Wirtschaft, vorgestellt. Die Region wurde vom neuen Projektleiter Marc Tischhauser präsentiert. Im Vordergrund standen neben allegemeinen Informationen der Ausbau des Elektromobil-Angebots Alpmobil, die Teileröffnung des Vier-Quellen-Wegs und Granfondo San Gottardo. 

Die entsprechenden Unterlagen und Bilder finden Sie hier. Die Bilder können Sie uneingeschränkt mit Hinweis auf den Fotografen verwenden.

Der Bündner Marc Tischhauser hat am Dienstag, 1. März 2010, den Walliser Jean-Daniel Mudry als Projektleiter von San Gottardo abgelöst. Er übernimmt damit die operative Führung im grenzüberschreitenden regionalpolitischen Pionierprojekt der Kantone Uri, Tessin, Wallis und Graubünden. San Gottardo wird im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP) auch von der Eidgenossenschaft gefördert.

Für den 32jährigen Ökonomen Marc Tischhauser, der in den ersten zwei Monaten 2011 von Jean-Daniel Mudry in das Projekt eingeführt wurde, steht in erster Linie die Erarbeitung und Eingabe des Umsetzungsprogramms San Gottardo 2012-2015 an. Dabei wird auch das von den vier zuständigen Regierungs- und Staatsräten beschlossene 10-Jahresprogramm San Gottardo 2020 integriert, das anstelle einer Landesaustellung für die Gotthardregion neue wirtschaftliche Impulse und namhafte Investitionen auslösen soll. "Es ist mein Ziel das Projekt zu entwickeln und zu optimieren, um die Basis besser mit einbeziehen und effizient sowie effektiv vorwärts schreiten zu können. In diesem Sinne gehört es 2011 zu meinen Hauptaufgaben, beste Voraussetzungen für den Start des neuen Umsetzungsprogramms am 1. Januar.2012 zu schaffen", betont Marc Tischhauser. Weiter stehen für ihn eine weitere Optimierung der Organisationstrukturen, eine verstärkte Kommunikation mit der Bevölkerung, die Einbindung der wirtschaftlichen Akteuren der Gotthardregion sowie der Ausbau der Kooperation der vier touristischen Regionen Uri, Bellinzona/Alto Ticino, Obergoms und Disentis Sedrun im Vordergrund.

Jean-Daniel Mudry, der Ende Februar altershalber in die zweite Reihe zurückgetreten ist und dem Projekt weiter in Arbeitsgruppen zur Verfügung steht, hat San Gottardo in den vergangenen drei Jahren massgeblich mitaufgebaut und geprägt. Neben der Entwicklung einer funktionierenden operativen Struktur stand für ihn insbesondere die Überwindung der unterschiedlichen regionalpolitischen Gegebenheiten der vier beteiligten Kantone im Vordergrund. „Eine kantonsübergreifende Zusammenarbeit hat ihre Tücken und braucht Zeit“, zieht Mudry Bilanz. Die über eine langjährige Aufbauphase (Porta Alpina – PREGO - Progetto San Gottardo – Programma San Gottardo) entstandene Zusammenarbeit betrachtet er als Willensbeweis der vier Kantone, um der Bevölkerung der Gotthardregion auch nach der Eröffnung des Gotthardbasistunnels eine wirtschaftliche, soziale und kulturelle Lebensgrundlage zu bieten. Insbesondere freut es ihn, dass die nachhaltigen Ideen und Erlebnisräume aus dem Landesausstellungsprojekt Gottardo 2020 in das von den Regierungen anvisierte 10-Jahresprogramm 2020 übernommen werden.

In seiner Amtszeit hat Mudry neben der Vernetzung der massgeblichen Akteuren in der Region auch das Elektroauto-Projekt „alpmobil“ mit San Gottardo in der Trägerschaft mitaufgebaut sowie die Integration herausragender Initiativen z.B. der Vier-Quellen-Weg, das Museumsprojekt Sasso San Gottardo sowie das Velo-Rennen Granfondo San Gottardo über die Pässe Gotthard, Furke und Nufenen erreicht. Ausserdem steht die Arbeitsgruppe Natur kurz vor der Umsetzung von neuen Ideen im Bereich wissenschaftlicher Tourismus, bei denen bestehende wissenschaftliche Institutionen, Forschungsstätten (Piora, Furka usw.) und ausgemusterte Militäranlagen zusammengeführt und als touristische Produkte angeboten werden.

Marc Tischhauser hat an der Universität Zürich Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitete während den letzten 5 ½ Jahren in verschiedenen Funktionen bei Lenzerheide Tourismus - seit November 2009 als Geschäftsführer ad interim bei der Lenzerheide Marketing und Support AG. Er hat sich dabei wertvolle Erfahrungen in allgemeinen touristischen Fragestellungen und speziell im Bezug auf touristische Produktentwicklungen und strukturelle Aspekte angeeignet. Die Funktion als Projektleiter San Gottardo hat er am Dienstag mit Arbeitsort in Ilanz - in Büropartnerschaft mit der "Region Surselva" – übernommen.

Ilanz/Airolo, 1. März 2011

 

Für weitere Infos:

Für weitere Infos steht Ihnen Marc Tischhauser gerne telefonisch und auch als Interviewpartner zur Verfügung. Sie erreichen ihn unter 081 920 02 40 und 079 468 08 81 oder per Email: marc.tischhauser@gottardo.ch

Einladung zur 3. Gotthardkonferenz Freitag, 24. September 2010, um 10.00 Uhr im Theatersaal des Kollegiums Spiritus Sanctus in Brig.